Info Flyer FDP OVP 01/26
Mit einer engagierten und motivierenden Rede eröffnete der Landesvorsitzende René Domke die Landesvertreterversammlung und begrüßte das zahlreiche Erscheinen der Delegierten. Mit Blick auf das Jahr 2026 sprach er von großen Herausforderungen. Die Ausgangssituation sei schwierig, doch vergleichbare Situationen habe die FDP bereits in der Vergangenheit gemeistert. Im Unterschied zu anderen Parteien habe man die vergangenen Jahre ehrlich aufgearbeitet und daraus die richtigen Schlüsse gezogen. Die Antworten darauf hießen Vertrauen, Glaubwürdigkeit und neuer Schwung.
Die FDP verstehe sich als „Anker der Vernunft“ und als „Alternative der Vernunft“ in Mecklenburg-Vorpommern. Der Reformbedarf sei klar benannt und werde täglich durch konkrete Vorschläge in den Landtag eingebracht. Deutliche Kritik übte Domke an den Konzepten der SPD und der rot-roten Landesregierung. Deren Politik setze auf Umverteilung und übermäßige Regulierung, bremse die Wirtschaft aus und löse die Probleme insbesondere im ländlichen Raum nicht. Wachstum entstehe nicht durch Schuldzuweisungen, sondern durch Gestaltungskraft – und genau diese bringe die FDP mit. Ziel müsse nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum, weniger Bürokratie und mehr freies Unternehmertum sein. Auch beim Thema Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit gelte: konsequente Durchsetzung des Rechts ohne weitere Einschränkung der Bürgerrechte. Mit dem IT-Sicherheitskonzept habe die FDP hierzu bereits konkrete Beiträge geleistet.
Im Anschluss an diese Rede wählten die Delegierten das Tagungspräsidium. Dabei wurde unsere stellvertretende Kreisvorsitzende Dr. Lia Grahl einstimmig gewählt. Ebenfalls einstimmig bestimmten die Delegierten den Kreisvorsitzenden Nico Reinke zum Leiter der Zählkommission, unterstützt wurde er u.a. von unseren Mitgliedern Eva-Maria Quast und Michael Güds.
Es folgte der zentrale Teil der Versammlung: die Wahl der Listenplätze für die Landtagswahl. Für Listenplatz 1 kandidierte Jakob Schirmer und wurde mit starken 89,2 Prozent gewählt. In seiner Bewerbungsrede machte er deutlich, dass Mecklenburg-Vorpommern das freieste Bundesland werden müsse – wirtschaftlich wie gesellschaftlich. „Der Staat ist für die Menschen da und nicht der Mensch für den Staat“, betonte er. Es gehe nicht um kurzfristige Effekte, sondern um die dauerhafte Sicherung und Ausweitung von Freiheit. Nun gelte es, selbstbewusst anzupacken und bis März ein kohärentes Gesamtprogramm zu erarbeiten. Nicht die Fehler der Vergangenheit stünden nun im Vordergrund, sondern das Engagement jedes einzelnen Mitglieds. Mit diesem Ergebnis stellt der Kreisverband, der wieder stark vertreten war, den Spitzenkandidaten für die Landtagswahl.
Für weitere Freude sorgte die Wahl von Jessica Mendle auf Listenplatz 2. Die langjährig im Kreisverband Greifswald engagierte Liberale, die erst seit dem 1. Januar unserem Kreisverband angehört, setzte sich mit 74 Prozent der Stimmen gegen Uwe Ahlers durch. Damit stellt der Kreisverband Ostvorpommern die beiden Spitzenplätze der Landesliste und formt ein hochkompetentes, motiviertes und durchsetzungsstarkes Spitzenduo.
Komplettiert wurde die starke Präsenz Ostvorpommerns durch die Wahl von Dr. Lia Grahl auf Listenplatz 7, die mit herausragenden 93,9 Prozent ein beeindruckendes Vertrauensvotum erhielt.
Einigkeit herrschte unter unseren Delegierten darüber, dass die gewählten 20 Kandidatinnen und Kandidaten ein starkes Team bilden, das nun die volle Unterstützung erhalten wird. Besonders das Spitzentrio vereint dabei höchste fachliche Kompetenz, frischen Schwung und ein tief verwurzeltes liberales Selbstverständnis.
Den Schlusspunkt setzte eine mitreißende Rede des neu gewählten Spitzenkandidaten Jakob Schirmer, der die Entschlossenheit der Partei in klare Worte fasste: „Wir wollen das! Wir können das! Und jetzt machen wir das auch!“ Mit Expertise, Verbindlichkeit, Geschlossenheit und liberaler Kraft wolle man die kommenden Aufgaben angehen.
Unter anhaltenden Standing Ovations endete eine harmonische und zugleich hoch motivierende Landesvertreterversammlung, die für viele Delegierte als klares Zeichen des ersehnten Aufbruchs wahrgenommen wurde.
Im Mittelpunkt der Kreisvorstandssitzung vom 21. Januar standen aktuelle Themen auf Kreis- und Landesebene sowie die organisatorischen Vorbereitungen der kommenden Monate.
Ein zentrales Thema waren die Landesfachausschüsse. Die Beteiligung des Kreisverbandes bleibt hier unverändert hoch. Derzeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Arbeit im Landesfachausschuss Recht, insbesondere bei der Zuarbeit zu Anträgen der Landesgruppe mit Fokus auf den öffentlichen Personennahverkehr und dessen Liberalisierung. Auch in den Bereichen Bildung und Wirtschaft bringt sich der Kreisverband weiterhin intensiv ein.
Mit Blick auf die bevorstehende Landesvertreterversammlung wurde festgehalten, dass alle Delegierten des Kreisverbandes vollzählig teilnehmen werden. Ebenso standen der Kreisparteitag und die Wahlkreismitgliederversammlung im März auf der Tagesordnung. Die Finalplanungen hierzu sollen in der Kreisvorstandssitzung im Februar erfolgen. Für die Feinplanung sind alle Beteiligten ausdrücklich aufgerufen, an der entsprechenden Besprechung teilzunehmen.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Überarbeitung der Kreisverbandssatzung. Bernd Lange wird die finale rechtliche Prüfung vornehmen. Ziel ist es, im Vorfeld des Kreisparteitages Einvernehmen im Kreisvorstand herzustellen, um die neue Satzung anschließend auf dem Kreisparteitag zur Abstimmung stellen zu können.
Rückblickend wurde zudem das Kandidatenhearing zur Vorbereitung der Landesvertreterversammlung besprochen. Besonders Jakob Schirmer überzeugte hier durch ein äußerst souveränes Auftreten.
Auch die Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit spielte eine Rolle. Geplant ist eine Erweiterung der Homepage um eine „Ahnentafel“, die die Geschichte des Kreisverbandes sichtbar machen soll. Die Federführung hierfür liegt ebenfalls bei Bernd Lange.
Im Bereich Mitgliedergewinnung sind die Planungen für Diskussionsrunden und eine stärkere Präsenz im Verantwortungsbereich durch Eva-Maria Quast abgeschlossen. Ziel ist es, spätestens im März mit entsprechenden Gesprächsformaten zu starten. Sobald Termine feststehen, wird zur breiten Teilnahme aufgerufen.
Zum Thema Social Media wurde festgestellt, dass die Entwicklung über die Feiertage leicht rückläufig war, was aufgrund der geringeren Präsenz in dieser Zeit als erwartbar bewertet wurde. Insgesamt beabsichtigt der Kreisvorstand, die Social-Media-Arbeit weiter zu professionalisieren und in den kommenden Wochen verstärkt das neue Grundsatzprogramm sowie die Kandidierenden für die Landtagswahl in den Fokus zu rücken.
Abschließend wurden anstehende Termine besprochen. Im Fokus stehen die nächste Kreisvorstandssitzung im Februar sowie der 44. Landeskongress der Jungen Liberalen am 7. März in Greifswald.
- 17.02.2025 Mitgliederoffene, digitale Kreisvorstandssitzung
- 19.03.2025 Kreisparteitag in Groß Kiesow
- 19.03.2025 Wahlkreismitgliederversammlung in Groß Kiesow
- Teilnahme am Kreisparteitag in Groß Kiesow
- Aufzeigen von Interesse als Kandidat/Kandidatin zur Landtagswahl 2026 an den Kreisvorstand
- Aufzeigen von Interesse zur Arbeit im Kreisvorstand
- Informationen zur Arbeit in den Landesfachausschüssen an den Kreisvorstand
- Veranstaltungshinweise zur Nutzung des FDP MV Tourbus
- Ideen zur Mitgliedergewinnung per Mail an den Kreisverband
- Teilen von unseren Beiträgen in den sozialen Medien
- Teilnahme an Mitgliederoffenen Kreisvorstandsbesprechungen
- Mitarbeit an der praktischen Umsetzung der Diskussionsrunden
- Einbringen von wichtigen Themen aus der Region zur politischen Umsetzung